Eigentümer und die Steuerpflicht

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Als Eigentümer einer Immobilie in der Schweiz, wird das Ausfüllen der hiesigen Steuererklärung intensiver. Insgesamt kommen 2 neue Steuerpflichten dazu. Nebst Pflichten gibt es erfreulicherweise auch neue Abzugsmöglichkeiten, die vorher nicht existierten.

Sobald Sie ein Haus oder eine Wohnung besitzen, unterliegt genau dieses Eigentum der Einkommens- und Vermögenssteuer. Sollten Sie und allfällige Familienmitglieder diese Immobilie selbst bewohnen, sind Sie dazu verpflichtet den Eigenmietwert als Einkommen zu versteuern. Dieser Wert wird stets vom entsprechenden Steueramt festgelegt und richtet sich ungefähr nach der Mietsumme, welche für ähnliche Objekte geschuldet wäre.
Die anfallenden Kosten, die Sie zu tragen haben, bspw. die Zinsen der Hypothek und/oder allfällige Unterhaltskosten können als Abzüge geltend gemacht werden. Mögliche Pauschal-Abzüge variieren von Kanton zu Kanton. Möchten Sie die effektiven Unterhaltskosten abziehen, müssen diese werterhaltende Massnahmen betreffen. Nicht aber wertvermehrende Massnahmen.

Nachfolgend einige Beispiele zur Veranschaulichung:

  1. Reparaturen
    Wenn nach mehreren Jahren ein Anstrich nötig ist, können Sie die entsprechenden Maler-Aufwendungen in Abzug bringen. Dasselbe gilt auch für Sanitär- und Schreinerarbeiten.
  2. Ersatz von Haushaltgeräten
    Geht der Geschirrspüler kaputt, egal ob es es einen Neuen oder eine Reparatur benötigt. In jedem Fall können Sie beides als Abzug geltend machen. Dasselbe gilt auch für die Waschmaschine, den Trockner sowie den Kühlschrank und auch den Rasenmäher.
  3. Prämien
    Alle Prämien von Gebäude- und Haftpflichtversicherungen können genauso wie die Gebühren für Entsorgungs- und Abwasser als Abzug geltend gemacht werden.