Virtuelle Hausbesichtigungen

Die Covid Pandemie hat erfinderisch gemacht. Da Kontakte möglichst vermieden werden sollten, mussten auch für Hausbesuche in der Immobilienbranche neue Lösungen her. Makler und Verkäufer haben deswegen begonnen auf Social Media zurückzugreifen. So waren die Live-Funktionen von Facebook und Snapchat besonders beliebt, weil es weder von Seiten der Verkäufer, noch von den Kunden eine spezielle Einrichtung erfordert.

Social Media in der Immobilienbranche

Unter Maklern ist Social Media besonders beliebt, weil man gezielte Anzeigen nach Alter, Ort oder Interessen schalten kann. Doch auch die Live-Funktion gewinnt an popularität. In der Immobilienbranche kam diese Funktion oftmals zum Einsatz, um virtuelle Tage der offenen Tür zu veranstalten. VerkäuferInnen oder MaklerInnen laden Interessenten per Link ein und zeigen ihnen die Liegenschaft, während sie gleichzeitig Fragen im Chat beantworten können. Besonders wertvoll dabei ist, dass Apps wie Youtube, Facebook oder Snapchat bereits von vielen Personen genutzt werden und lediglich ein Smartphone benötigen, um den virtuellen Rundgang zu veranstalten sowie um daran teilzunehmen.

Weshalb die Live-Funktion auch in Zukunft fester Bestandteil der Hausbesichtigungen bleiben könnte

Die Menschen haben sich daran gewöhnt, vieles von zu Hause aus zu erledigen. Sie haben erkannt, dass ein Homeoffice den Stress und Zeitverlust des Pendelns reduzieren kann. Das wird sich auch auf die Besichtigungen auswirken. Potenzielle KäuferInnen werden in Zukunft möglicherweise weniger bereit sein, weit zu Reisen, um ein Objekt zu besichtigen, das eventuell doch nicht das richtige für sie ist. Ein virtueller Tag der offenen Tür bietet die Möglichkeit, mehr zur Immobilie zu erfahren und mit den VerkäuferInnen zu interagieren. Während diese Funktion die physische Präsenz für die finale Entscheidung nicht ersetzen wird, kann es zu einem wertvollen Werkzeug für ein breiteres Ausschlussverfahren sein.